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Aids

Aids beschreibt eine spezielle Reihenfolge von Symptomen, die beim Menschen durch die Infizierung mit dem HIV-Virus auftreten. Durch diesen Virus kommt es zur Zerstörung des gesamten Immunsystems. Eine HIV-Infektion bedeutet nicht gleich Aids.

Erst das letzte Entwicklungsstadium der Infektion, wenn das Immunsystem vollständig zerstört ist und als Endergebnis der Immunschwäche lebensbedrohliche Krankheiten auftreten, wird als Aids bezeichnet. Spezielle Einrichtungen bieten Infizierten Aidshilfe an.

Die HIV-Übertragung passiert durch schutzlosen Geschlechtsverkehr. Alle Körperflüssigkeiten der Infizierten können den Virus beinhalten. Die Mengen des Virus, die für eine Ansteckung vorhanden sein müssen, befinden sich im Sperma, im Blut, im Scheidensekret sowie in der Muttermilch. Schon durch kleinste Schleimhautverletzungen kann der Virus in des Körper des Partners eindringen. Durch einen HIV-Test, der nur mit Einverständnis des Betroffenen durchgeführt werden darf, kann man sich Gewissheit schaffen, ob man infiziert ist oder nicht. Fällt der Test positiv aus, das heißt, wenn HIV-Antikörper entdeckt werden, muss dieses Ergebnis durch die Analyse einer zweiten Blutprobe bezeugt werden.

Stadien der Aids Erkrankung

Bei den meisten Menschen beginnt eine HIV-Infektion symptomlos. Jedoch bei einigen Neuinfizierten zeigen sich grippeähnliche Symptome. Nach sechs Tagen bis sechs Wochen der Infektion treten Halsschmerzen, Fieber, Lymphknotenschwellungen sowie Gelenkschmerzen auf. HIV-Symptome wie Durchfall, Übelkeit, Hautausschläge sowie Gewichtsverlust kommen auch vor. Diese akute Phase klingt nach ca. drei Wochen ab. Die Gefahr andere Menschen anzustecken ist extrem hoch.

Latenzphase

HIV positiv bedeutet nicht gleich Aids.

HIV positiv bedeutet nicht gleich Aids.

Nach Abflauf der akuten HIV-Infektionsphase wird diese von der Latenzphase abgelöst. In dieser Entwicklungsstufe hat der Infizierte keine Krankheiten. Das Immunsystem entwickelt eine Art Ausgleich zwischen der Zunahme der Viren und der körpereigenen Abwehr. Die Infizierten fühlen sich gesund, sind aber HIV-Überträger. Die Latenzphase kann länger als zehn Jahre dauern. Es hängt davon ab, wie viele Viren bei der HIV-Übertragung abgegeben wurden. Umso kürzer wird die Latenzphase.

Symptomatisches Stadium

Nach der Latenzphase machen viele Infizierte ein letztes lebensbedrohliches Stadium durch. Es kommt zu HIV-Symptome wie Fieber und Nachtschweiß (durch Krebsgeschwüre), lebensbedrohliche Lungenentzündungen, Gewichtabnahme durch häufigen Durchfall und Nervenzerstörungen.

Therapie

Eine HIV-Infektion ist nicht heilbar. Es stehen aber mehr als zwanzig antiretrovirale Medikamente für eine Behandlung zur Verfügung. Alle diese Wirkstoffe unterdrücken den Ausbruch und die Vermehrung von Aids Viren.