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HIV-Übertragung

Am häufigsten kommt es beim Tausch von Körperflüssigkeiten wie Sperma, Vaginalsekret oder bei der Berührung mit dem Blut eines infizierten zu einer HIV-Übertragung. Das größte Ansteckungsrisiko besteht jedoch bei dem Geschlechtsverkehr. Hierbei sind Vaginal- und Analverkehr die gefährlichsten Varianten des Liebesspiels. Durch Oralverkehr kann eine HIV-Übertragung stattfinden, wenn Sperma oder Menstruationsblut in den Mund gelangen. Grundsätzlich bieten alle Schleimhäute ein sehr großes Riskio einer Infektion mit dem HI-Virus.

Durch unsterile Spritzen ist eine HIV-Übertragung bei vielen Drogenkonsumenten weit verbreitet und gefürchtet. Ein kleines Risiko besteht auch durch die Übertragung von Liquor cerebrospinalis, dem sogenannten “Nervenwasser“, so wie durch Bluttransfusionen. Auch ein Fötus im Mutterleib kann während der Schwangerschaft oder der Geburt infiziert werden – durch das Stillen kann ebenfalls eine HIV-Übertragung ausgelöst werden. Prinzipiell bieten alle offenen Wunden eine eindringbare Stelle für den Virus.

Maßnahmen um dem Virus vorzubeugen

Kondome sind eine sehr guter Schutz vor der HIV-Übertragung beim Geschlechtsverkehr.

Kondome sind eine sehr guter Schutz vor der HIV-Übertragung beim Geschlechtsverkehr.

Vorbeugende Maßnahmen um den Virus keine Chance zu geben, gibt es viele. An erster Stelle wäre hier wohl das Kondom zu nennen – bei richtiger Benutzung des Präservativs kann so keine Übertragung stattfinden. Für den Cunnilingus gibt es spezielle Tücher die auf die Vulva der Frau aufgelegt werden und somit einen gewissen Schutz bieten – auch für den oralen Verkehr sind diese Tücher gut geeignet.
Ist eine Erkrankung einer werdenen Mutter bekannt, kann durch die Gabe von speziellen Medikamenten eine Übertragung auf das Kind minimiert werden – ganz auszuschließen ist eine Infektion allerdings nicht.

Sollte man in irgendeiner Weise in Kontakt mit einer an Aids erkrankten Person gekommen sein, und man ist sich nicht sicher ob man sich angesteckt hat, kann ein HIV-Test Gewissheit schaffen. Sind dazu noch HIV-Symptome (anfänglich ähnlich einer Grippe) vorhanden, sollte schleunigst ein Test gemacht werden (frühestens in der dritten Woche nach der möglichen Exposition ist ein Ergebnis möglich, aber leider nicht Einhundert-Prozentig sicher). Sollte dieser Test nun positiv ausfallen, sind Ärzte die erste Anlaufstelle, die man aufsuchen sollte, von da aus wird man meistens zu gut ausgebildeten Beratungsstellen der Aidshilfe weitergeleitet um nicht allein mit seiner Diagnose zu sein.